Balkonkästen im Herbst und Winter

Tipps für das Bepflanzen von Balkonkästen.
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Das Pflanzsubstrat sollte ausreichend durchlässig, gleichzeitig jedoch wasserspeichernd sein, um Staunässe sowie Trockenschäden vorzubeugen: Geeignet sind handelsübliche Blumenerden, sowie Rindensubstrate. Eigene Mischungen können aus Rindenhumus und Kompost oder Gartenerde hergestellt werden [Mischungsverhältnis 1:1]. Rindenhumus kann auch durch Holzstoffe [Holzhäcksel, Holzfasern] ersetzt werden.
Bei Fertigerden erübrigt sich eine Aufdüngung: Die Gartenerdenmischung erhält 1 g/l eines handelsüblichen Volldüngers.
Zur Herbstbepflanzung werden die Balkonkästen Anfang Oktober zum Beispiel mit Glockenheide, Silberkraut, buntblättrigen Veronika-Arten und Chrysanthemen bepflanzt: Bei Winterbepflanzungen ist zu beachten, dass die Kästen an frostfreien Tagen auf Wasserbedarf kontrolliert werden, und gegebenenfalls gegossen werden müssen.
Genauso wichtig ist es, die zweijährigen Pflanzen gegen Frosttrockenheit zu schützen, indem sie mit Tannen- oder Fichtenzweigen abgedeckt werden. Pro Kasten haben 5 bis 7 Pflanzen Platz [je nach Größe].
Um die Kästen für den Sommerflor freizumachen, erhält die Winterbepflanzung im Frühjahr einen Platz im Garten: Sie werden dann in Töpfe oder Container eingetopft und im Boden eingesenkt, oder direkt ausgepflanzt. Im nächsten Herbst werden sie aus dem Gartenboden genommen und finden wieder Verwendung im Kasten.